{"id":575,"date":"2014-10-10T22:48:27","date_gmt":"2014-10-10T20:48:27","guid":{"rendered":"http:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/?p=575"},"modified":"2017-09-28T23:06:10","modified_gmt":"2017-09-28T21:06:10","slug":"beitraege-zur-website-alfred-flechtheim-kunsthaendler-der-avantgarde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/beitraege-zur-website-alfred-flechtheim-kunsthaendler-der-avantgarde\/","title":{"rendered":"Beitr\u00e4ge zur Website Alfred Flechtheim &#8211; Kunsth\u00e4ndler der Avantgarde"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-583\" src=\"http:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/AlfredFlechtheimCom_150dpi-213x300.jpg\" alt=\"\" width=\"213\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/AlfredFlechtheimCom_150dpi-213x300.jpg 213w, https:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/AlfredFlechtheimCom_150dpi.jpg 620w\" sizes=\"auto, (max-width: 213px) 100vw, 213px\" \/>&nbsp;Alfred Flechtheim &#8211; Kunsth\u00e4ndler der Avantgarde<\/strong><\/p>\n<p>15 deutsche Museen pr\u00e4sentieren 2013\u20132014 ein gemeinsames Web- und Ausstellungsprojekt zum Leben und Schaffen des Kunsth\u00e4ndlers Alfred Flechtheim, einem der bedeutendsten Protagonisten der Kunstszene im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Es werden Kunstwerke gezeigt, die durch ihre Herkunft in Verbindung mit den Galerien von Alfred Flechtheim stehen. Das Museum der bildenden K\u00fcnste Leipzig beteiligt sich an dem Projekt mit sechs zwischen 1926 und 1930 von der Galerie Flechtheim erworbenen Werken: Hermann Hallers T\u00e4nzerinnen (1913) und M\u00e4dchenb\u00fcste (Chichio) (1920), Aristide Maillols M\u00e4dchen mit Krabbe (um 1926), Edvard Munchs Bildnis des Malers Dornberger (1889), Der L\u00e4ufer Nurmi (1926) von Ren\u00e9e Sintenis sowie Zwei sitzende Akte (1926) von Giorgio De Chirico, das sich seit 2004 als Dauerleihgabe aus Privatbesitz in Leipzig befindet (zu sehen im Raum 5.11 in der ersten Etage des Museums). Max Beckmanns Stilleben mit Fernrohr (1927), 1932 vom Museum ebenfalls bei Flechtheim erworben, wurde 1937 in der Aktion \u201aEntartete Kunst\u2019 aus dem Museum entfernt. Es wird heute dank seines Ankaufs durch das Ehepaar Fohn, die auf diese Weise wichtige Werke vor der Zerst\u00f6rung durch die Nationalsozialisten retten konnte, in der Pinakothek der Moderne in M\u00fcnchen ausgestellt.<\/p>\n<p><strong>Alfred Flechtheim<\/strong><\/p>\n<p>Alfred Flechtheim (1878\u20131937) geh\u00f6rt zu den wichtigsten Akteuren der europ\u00e4ischen Kunstwelt im fr\u00fchen 20. Jahrhundert. Sein Einsatz f\u00fcr den rheinischen Expressionismus, die franz\u00f6sische Avantgarde und die deutsche Moderne, die F\u00f6rderung von K\u00fcnstlerpers\u00f6nlichkeiten wie Max Beckmann, George Grosz und Paul Klee haben ihn bereits zu Lebzeiten international bekannt gemacht. Doch die Machtergreifung der Nationalsozialisten zu Beginn des Jahres 1933 ver\u00e4ndert sein Leben und das seiner Familie dramatisch. Als Kunsth\u00e4ndler j\u00fcdischer Herkunft wird er \u00f6ffentlich diffamiert. Im Oktober 1933 flieht Flechtheim aus Deutschland nach London. Seine Galerien in D\u00fcsseldorf und Berlin werden bis 1935 liquidiert oder von fr\u00fcheren Partnern fortgef\u00fchrt, wobei Flechtheim nur einen Teil seines Kunstbesitzes ins Ausland bringen lassen kann. In London stirbt er 1937 im Alter von nur 59 Jahren an den Folgen eines Unfalls. Seine Ehefrau Betty, die in Berlin verblieben war, nimmt sich 1941 angesichts ihrer bevorstehenden Deportation das Leben. Die in ihrer Wohnung zur\u00fcckgelassenen Kunstwerke werden beschlagnahmt und gelten heute als verschollen. Viele der Werke aus dem Besitz Flechtheims sind bis heute verloren oder noch nicht identifiziert. Es ist die Verantwortung und Verpflichtung der deutschen Museen, die Herkunft ihrer Werke zu untersuchen und damit zur Aufkl\u00e4rung \u00fcber den Verbleib seiner Kunstwerke beizutragen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-582\" src=\"http:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/1206_MdbK_Scan-219x300.jpg\" alt=\"\" width=\"219\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/1206_MdbK_Scan-219x300.jpg 219w, https:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/1206_MdbK_Scan-768x1051.jpg 768w, https:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/1206_MdbK_Scan-748x1024.jpg 748w, https:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/1206_MdbK_Scan-800x1095.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 219px) 100vw, 219px\" \/><\/p>\n<p>Edvard Munch (12.12.1863\u201323.1.1944)<br \/>\n<em>Bildnis des Malers Karl Johannes Andreas Adam D\u00f8rnberger<\/em>, 1889<\/p>\n<p>vor 1930 in der Galerie Flechtheim, Berlin<br \/>\nam 5. Mai 1930 erworben durch das Museum der bildenden K\u00fcnste Leipzig<\/p>\n<p>Karl D\u00f8rnberger hatte wie Munch in den 1880er Jahren in Paris Kunst studiert und sich dann einen Namen als Maler von Schneelandschaften gemacht. L\u00e4ssige Haltung, eleganter Anzug, Zylinder, Handschuh und Gehstock weisen ihn hier als gro\u00dfst\u00e4dtischen Dandy aus. Von der Melancholie sp\u00e4terer Bilder Edvard Munchs ist wenig zu erkennen. Allein der leicht zweifelnde Blick verr\u00e4t seine psychologisierende Sensibilit\u00e4t, w\u00e4hrend die Erscheinung des Malers D\u00f8rnberger insgesamt eher Frische und Lebensfreude ausdr\u00fcckt. In der Entgegensetzung von offenem, bisweilen durchscheinendem und geschlossenem Farbauftrag bildet das Gem\u00e4lde ein Scharnier zu Munchs sp\u00e4timpressionistischen Malstil der 1890er Jahre.<\/p>\n<p><strong>Edvard Munch \u2013 und Alfred Flechtheim<\/strong><br \/>\nDer norwegische K\u00fcnstler Edvard Munch ist heute bekannt f\u00fcr seine symbolistischen Landschaftsgem\u00e4lde und seine expressiven Darstellungen von Angst und Melancholie. Nach Anfangsjahren in Kristiania (Oslo) unter dem Eindruck des Naturalismus Christian Kroghs beeinflussten der franz\u00f6sische Sp\u00e4timpressionismus und Symbolismus den K\u00fcnstler. Aufgrund famili\u00e4rer Erfahrungen verarbeitete er in seiner Malerei und Grafik immer wieder die Themen Krankheit und Tod. Ber\u00fchmtheit erlangte Munch durch seine erste Einzelausstellung in Berlin im Jahr 1892, die einen Skandal ausl\u00f6ste und zur Gr\u00fcndung der Berliner Sezession durch Max Liebermann und andere progressive K\u00fcnstler f\u00fchrte. Gro\u00dfe Anerkennung erlebte Munch sp\u00e4testens seit der Sonderbund-Ausstellung 1912 in K\u00f6ln, anl\u00e4sslich derer er als einziger lebender K\u00fcnstler neben Picasso einen Einzelraum mit 32 Arbeiten und damit seine Kanonisierung als K\u00fcnstler der Moderne erhielt. Trotz der offiziellen Anerkennung ereilten Munch immer wieder Lebens- und Schaffenskrisen. 1916 zog er sich auf ein Landgut in der N\u00e4he von Kristiania zur\u00fcck, wo er mit Unterbrechungen bis zu seinem Tod 1944 lebte.<br \/>\nDer Versuch einer Instrumentalisierung als \u00bbnordisch-germanischer\u00ab K\u00fcnstler durch Joseph Goebbels sch\u00fctzte Munch nicht davor als \u00bbentartet\u00ab zu gelten. 1937 wurden 82 Werke Munchs in deutschen Privatsammlungen und Museen konfisziert, allerdings waren auf der Ausstellung Entartete Kunst keine Werke von ihm vertreten.<br \/>\nZwar verkaufte Munch Werke \u00fcber Galeristen wie Paul Cassirer, Israel Ber Neumann, Fritz Gurlitt, Hugo Perls und auch Alfred Flechtheim, doch regelm\u00e4\u00dfige und exklusive Kontakte zu deutschen Kunsth\u00e4ndlern ging er nach 1907 nicht mehr ein. Flechtheim besa\u00df Arbeiten von Munch, hatte aber keinen festen Vertrag mit ihm geschlossen. 1914 stellte er Munch zum ersten Mal zusammen mit Ernst Barlach in seiner D\u00fcsseldorfer Galerie aus. Danach war Munch regelm\u00e4\u00dfig in Gruppenausstellungen bei Flechtheim zu sehen, erhielt aber erst 1931 eine Einzelausstellung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-578\" src=\"http:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/de-Chirico-232x300.jpg\" alt=\"\" width=\"232\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/de-Chirico-232x300.jpg 232w, https:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/de-Chirico-768x994.jpg 768w, https:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/de-Chirico-791x1024.jpg 791w, https:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/de-Chirico-800x1036.jpg 800w, https:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/de-Chirico.jpg 1385w\" sizes=\"auto, (max-width: 232px) 100vw, 232px\" \/>&nbsp;<\/p>\n<p>Giorgio De Chirico (10.07.1888\u201320.11.1978)<br \/>\n<em>Zwei sitzende Akte<\/em>, 1926<\/p>\n<p>vor 1930 in der Galerie Flechtheim, Berlin<br \/>\nvor 1930 erworben von Hermann Lange, Krefeld, seither im Privatbesitz<br \/>\n1994 bis 2004 Dauerleihgabe in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, D\u00fcsseldorf<br \/>\nseit 2004 Dauerleihgabe im Museum der bildenden K\u00fcnste Leipzig<\/p>\n<p>Entstanden 1926 in Paris, geh\u00f6ren die Zwei sitzenden Akte zur \u201apostmetaphysischen\u2019 Schaffensphase De Chiricos nach dem Ersten Weltkrieg. Dem Klassizismus Pablo Picassos Anfang der 1920er Jahre hier nahestehend, wendet sich De Chirico einer klassischeren Thematik und Darstellungsweise als noch w\u00e4hrend seiner Phase der pittura metafisica zu. Monumental nehmen sich die beiden Frauendarstellungen aus, fast statuarisch geformt, in Form, Haltung und Textur einer barock anmutenden Spielart antiker Skulpturen gleich. Die Farbgebung ihrer kolossalen K\u00f6rper changiert zwischen starken Kontrasten in Hellblau und Rotbraun bzw. in Dunkelblau und Ockerorange auf Steingrau. W\u00e4hrend der gemalte Hinter- und Untergrund die Szene in ein zeitgen\u00f6ssisches Interieur versetzen, verweist die angeschnittene S\u00e4ule links auf die Antike und enthebt damit die Darstellung der Gegenwart. Wie so oft bei De Chirico erhalten die Figuren keine individuellen Z\u00fcge, sondern sind als Verweis auf Archetypen zu verstehen. K\u00f6rperliche Pr\u00e4senz und zugleich Erinnerung an Vergangenes, zeitlose St\u00e4rke und Weiblichkeit evoziert de Chirico in den Zwei sitzenden Akten. Das Gem\u00e4lde diente als Titelmotiv des De&nbsp;Chirico-Katalogs f\u00fcr die Ausstellung in der Galerie Flechtheim Berlin 1930.<\/p>\n<p><strong> Giorgio De Chirico \u2013 und Alfred Flechtheim<\/strong><br \/>\nGiorgio De Chirico gilt als der wichtigste Vertreter der pittura metafisica, der Metaphysischen Malerei, einem Vorl\u00e4ufer des Surrealismus. De Chirico war zutiefst beeinflusst von der Kunst Arnold B\u00f6cklins und der Idee Friedrich Nietzsches, dass es keine absoluten, sondern nur relative Wahrheiten gebe. Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte er eine eigene Formensprache, die sich durch ihre R\u00e4tselhaftigkeit in der Darstellung auszeichnete. In seinen Bildern begegnet de Chirico der Welt als einem Mysterium, das es zu interpretieren gilt. Gesichtslose Gliederpuppen, r\u00e4tselhafte Objekte oder Statuenfragmente bev\u00f6lkern die verlassenen Idealarchitekturen zahlreicher seiner Gem\u00e4lde. Jene assoziativ gestalteten Kompositionen, die einem klassizistisch gepr\u00e4gten Bildinventar entspringen, wie auch eine gro\u00dfe technische Pr\u00e4zision in der Ausf\u00fchrung sind gleichsam kennzeichnend f\u00fcr seinen Malstil. Ende der 1920er Jahre \u00e4nderte sich der Stil de Chiricos und der Maler wandte sich einer pathetisch-klassizistischen Bildsprache zu. Anfang der 1930er Jahre kehrte der K\u00fcnstler Frankreich den R\u00fccken und lies sich in Italien nieder, wo er die Kriegsjahre verbrachte. In deutschen Museen wurden seine Werke im Rahmen der Aktion Entartete Kunst beschlagnahmt, darunter neben einem \u00d6lgem\u00e4lde auch grafische Arbeiten.<br \/>\nIn der Geburtstagsausgabe des Querschnitt von 1928 gratulierte de Chirico Alfred Flechtheim mit einer Zeichnung. Zeitgleich zeigte Flechtheim ein Werk des K\u00fcnstlers in seiner Galerie. Im gleichen und in den zwei darauffolgenden Jahren war er in drei weiteren Gruppenausstellungen bei Flechtheim vertreten. 1930 und 1932 w\u00fcrdigte der Kunsth\u00e4ndler in seinen Galerien in Berlin und D\u00fcsseldorf de Chirico in zwei umfassenden Einzelpr\u00e4sentationen.<\/p>\n<div class=\"wp-block-pdfemb-pdf-embedder-viewer\"><a href=\"https:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Flechtheim-Saalzettel_17-10-Montage.pdf\" class=\"pdfemb-viewer\" style=\"\" data-width=\"max\" data-height=\"max\" data-toolbar=\"bottom\" data-toolbar-fixed=\"off\">Flechtheim-Saalzettel_17-10-Montage<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;Alfred Flechtheim &#8211; Kunsth\u00e4ndler der Avantgarde 15 deutsche Museen pr\u00e4sentieren 2013\u20132014 ein gemeinsames Web- und Ausstellungsprojekt zum Leben und Schaffen des Kunsth\u00e4ndlers Alfred Flechtheim, einem der bedeutendsten Protagonisten der Kunstszene im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Es werden Kunstwerke gezeigt, die durch ihre Herkunft in Verbindung mit den Galerien von Alfred Flechtheim stehen. Das Museum der bildenden K\u00fcnste Leipzig beteiligt sich an dem Projekt mit sechs zwischen 1926 und 1930 von der Galerie Flechtheim erworbenen Werken: Hermann Hallers T\u00e4nzerinnen (1913) und M\u00e4dchenb\u00fcste (Chichio) (1920), Aristide Maillols M\u00e4dchen mit Krabbe (um 1926), Edvard Munchs Bildnis des Malers Dornberger<\/p>\n<p><a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/beitraege-zur-website-alfred-flechtheim-kunsthaendler-der-avantgarde\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":589,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2},"jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[152,142],"tags":[201,203,206,205,207,202,22,204],"class_list":["post-575","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ausstellungstexte","category-werkkommentare","tag-alfred-flechtheim","tag-avantgarde","tag-edvard-munch","tag-entartete-kunst","tag-giorgio-de-chirico","tag-kunsthandel","tag-moderne","tag-ns"],"aioseo_notices":[],"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":null,"server":null,"url":null},"wp-worthy-type":"normal","jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Bildnis_Alfred_Flechtheim.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p863Lt-9h","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/575","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=575"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/575\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":590,"href":"https:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/575\/revisions\/590"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/589"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=575"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=575"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/frederic.bussmanns.eu\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=575"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}