Festrede anlässlich der Verleihung des Integrationspreises der Stadt Karlsruhe

24.10.2024, Rathaus Karlsruhe Meine sehr verehrten Damen und Herren, sehr geehrter Herr Bürgermeister, verehrte Gemeinderatsmitglieder, und vor allem liebe Preisträger:innen: Elisé Wamen, Joachim Kathari und Vertreter(:innen) der Firma Fuller Sanitär! Haben Sie vielen Dank für die Einladung. Es ist mir eine Freude und Ehre, heute Abend hier anlässlich der Verleihung des Integrationspreises der Stadt Karlsruhe an Sie sprechen zu dürfen! Ich darf Ihnen sehr herzlich, liebe Preisträger:innen, für die Auszeichnung gratulieren. Das ist ein wichtiges und richtiges Zeichen der Anerkennung. Integration ist Grundlage unseres Zusammenlebens, und Sie tragen dazu bei! Vielen Dank dafür! Bitte nehmen Sie es

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Artists as Curators – Curators as Artists? Anmerkungen zur Kunst der Ausstellung im 20. und 21. Jahrhundert

Artists as Curators – Curators as Artists? Anmerkungen zur Kunst der Ausstellung im 20. und 21. Jahrhundert

Vortrag Kunstakademie Karlsruhe, 15.10.2024, 18h15 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, vor allem: liebe Künstlerinnen und Künstler, ich danke Ihnen sehr herzlich für die Ehre und die Möglichkeit, als fast noch neuer Direktor der Kunsthalle hier heute Abend die Semestereröffnung mit einem Vortrag begleiten zu dürfen. Das freut mich besonders, da ich die Kunstakademie als Schwesterinstitution der Kunsthalle wahrnehme. [Neue Folie: Intro] „Kuratieren ist undemokratisch, autoritär und korrupt“, erhitzte sich 2017 Stefan Heidenreich in der ZEIT und forderte: „Schafft die Kuratoren ab! Ob Documenta oder Biennale, überall herrschen Ausstellungsmacher und schaden der Kunst und

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Kunstfreiheit: grenzenlos oder einzuschränken?

Kunstfreiheit: grenzenlos oder einzuschränken?

Vortrag Symposium der Stadt Karlsruhe, des Karlsruher Forums e.V.und des ZKM |Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, ZKM Karlsruhe, 10.10.2024, 16h20-16h45(es gilt das gesprochene Wort) Meine verehrten Damen und Herren, ich danke herzlich für die Einladung! Heute möchte ich ein Thema aus der Kunstwelt in den Fokus nehmen, das in den letzten Monaten verstärkt in den politischen Debatten auftauchte, nämlich die Freiheit und Grenzen der Kunst. Intro / Intro: Kunstfreiheit, Antisemitismus und Bekenntniszwang [FOLIE Danger Dan] Vielleicht kennen Sie das Lied „Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt“: Der deutsche Rapper Danger Dan, Sänger der antifaschistischen Antilopengang,

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Public Art und Ausstellungen im nicht-institutionellen Raum, Skulptur Projekte Münster und Gegenwarten Chemnitz

Public Art und Ausstellungen im nicht-institutionellen Raum, Skulptur Projekte Münster und Gegenwarten Chemnitz

Liebe Kolleg:innen, liebe Studierende, ich habe längere Zeit überlegt, wie ich einen guten Einstieg in ein so großes Thema wie das Ausstellungs- und Museumswesen finden kann, ohne nur über Organisationen, Finanzen, Strukturen zu sprechen, sondern eher über die Motivation, warum ich im Museum arbeite, und über die Kunst in praxisnahen Beispielen. Ich kenne Ihre Erwartungshaltungen nicht, freue mich über Ihre Rückmeldungen und Wünsche für kommende Veranstaltungen, die Sie mir gerne per Email zukommen lassen können! 1.      Intro [Gliederung] Heute möchte ich mit Ihnen aber über die Hintertür sozusagen über die Museumstätigkeit sprechen, indem ich nämlich über genau

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Laudatio Karl Clauss Dietel anlässlich seiner Ehrung als „Großer Chemnitzer“

13.9.2022 Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, liebe Maria Dietel, liebe rotarischen Freundinnen und Freunde, heute wird ein „großer Chemnitzer“ mit einer Tafel hier am Roten Turm geehrt. Ein Karl-Chemnitzer, wie er selbst sagen würde, und von dem ich gar nicht so genau weiß, wie er einer solchen Ehrung gegenübergestanden hätte: Karl Clauss Dietel. Der Rotary Club Chemnitz ehrt Freund Dietel heute mit dieser Platte, die er im Übrigen vor über 10 Jahren selbst entworfen hat. Er wird hier eingereiht in eine lange Liste von 35 Persönlichkeiten, leider vornehmlich nur Männer, die zum Wohle der

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Das Museum der bildenden Künste Leipzig 1945–1955, Vortrag auf der Tagung So fing man einfach an, ohne viele Worte Ausstellungswesen und Sammlungspolitik in den ersten Jahren nach dem 2. Weltkrieg Museum Ludwig, Köln, 9.-10. November 2012

Das Museum der bildenden Künste Leipzig 1945–1955, Vortrag auf der Tagung So fing man einfach an, ohne viele Worte Ausstellungswesen und Sammlungspolitik in den ersten Jahren nach dem 2. Weltkrieg Museum Ludwig, Köln, 9.-10. November 2012

Intro Sehr verehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Kaiser, liebe Julia, sehr geehrter Herr Prinzing, haben Sie vielen Dank für die Einladung zu der Tagung und die freundliche Einführung. Ich muß zugeben, daß ich anfangs ein wenig gezögert habe, die Einladung zu einem Kurzvortrag über das Museum der bildenden Künste Leipzig bei dieser Tagung anzunehmen, da der Schwerpunkt der Tagung auf der Moderne liegt. Und Leipzig ist keine Stadt der Moderne, das Museum nicht für seine Sammlung moderner Kunst bekannt, höchstens ‚der anderen Moderne’, wie es auf einer Tagung zur DDR-Kunst in Weimar vor einem Monat

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Jan Hoets Chambres d’amis 1986 in Gent, oder: die Domestizierung der Ausstellung

Jan Hoets Chambres d’amis 1986 in Gent, oder: die Domestizierung der Ausstellung

Vortrag zu „Jan Hoets Chambres d’amis 1986 in Gent, oder: die Domestizierung der Ausstellung“, in Die Kunst auszustellen, Tagung Universität Leipzig, Kunsthistorisches Institut in Kooperation mit der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, Studiengang Kulturen des Kuratorischen, 2.–4.12.2011  Die Ausstellung – Vorstellung der Konzeption und der ausgeführten Interventionen Mit einem großen Feuerwerk des Pyrotechnikers Pierre-Alain Hubert vor der Sint Pieterskerk und mit Händels Feuerwerksmusik wurde am 21. Juni 1986 die Ausstellung Chambres d’amis in Gent eröffnet. Neben Künstlern und Museumsleuten waren der belgische König, der Premierminister und andere wichtige staatliche Repräsentanten eingeladen worden. Das nationale Fernsehen übertrug

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Luxus und Habitus: zur Nützlichkeit aristokratischer Sammlungen im Frankreich der Aufklärung am Beispiel der Sammlungen des Prince de Conti

Vortrag auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts, Sektion X: Spielsachen und Luxusgüter: Zum Nutzen der unnützen Sachen, 30.09. – 03.10.2010 in Halle (Saale) Abstrakt In dem für die Sektion »Spielsachen und Luxusgüter: Zum Nutzen der unnützen Sachen« angekündigten Vortrag zu Luxus und Habitus des Adels im Frankreich des ausgehenden Ancien Régime soll das schwierige Verhältnis von Adel und Aufklärung am Beispiel von Kunstsammlungen betrachtet werden. Sammlungen gehörten im fürstlichen Haushalt zu den Ausgaben des Luxus, den menus plaisirs. Diese oft verschwenderischen Aufwendungen beziehen als Teil des Habitus der französischen Hocharistokratie ihre

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